Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 7. August 2015

Leises Goodbye ...

Im Blog wird es immer ruhiger werden, bis es ganz still ist.

Ich komme einfach nicht mehr dazu, hier zu schreiben. Es fehlt mir einfach an Zeit. Der Zwerg, die Arbeit, unser Hausbau und andere Alltagsprojekte nebenher fordern einfach momentan zu viel von mir. Zudem bin ich schon seit längerem unzufrieden mit dem Blog, ich kann mich einfach mit ihm nicht mehr identifizieren. Zu sehr haben sich mein Leben und meine Person in den letzten Monaten und Jahren verändert. Das Saxony Girl ist einfach kein Girl mehr.

Zwar überlege ich noch eventuell in den nächsten Monaten den ein oder anderen Post zu schreiben, nur kann ich dafür keine Garantie geben. Spätestens aber am 31.12.2015 ist hier dann wirklich Schicht im Schacht. Dann wird auch die Kommentar-Funktion abgeschalten.

Sicherlich werde ich irgendwann wieder kommen und erneut regelmäßig bloggen, dann aber nicht mehr hier. Es wird also im nächsten oder auch erst übernächsten Jahr einem komplett neuen Blog geben. Einen der dann wieder zu mir und meinem Leben passt. Wo er dann zu finden sein wird, weiß ich noch nicht genau und auch nicht, wie er dann heißt. Aber seid euch sicher, ich werde euch darüber informieren.

Ihr findet mich trotzdem weiterhin bei Instagram und Twitter. Auch die Facebook-Seite wird mit Sicherheit aktiv bleiben, aber vermutlich einen neuen Namen bekommen. Dann schon in Anlehnung an den neuen Blog.

Ich hoffe ihr versteht mich.
Macht es gut.

Sonntag, 29. März 2015

Letzter Post gelöscht

Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Leider musste ich ihn löschen, denn dem Liebsten waren darin zu viele private Informationen enthalten.

Unter diesem Punkt muss ich jetzt echt überlegen, wie ich den Blog hier weiterführen möchte, denn vieles kommt ja aus meinem Alltag. Und ein reiner DIY- bzw. Nähblog möchte ich eigentlich nicht sein.

Bis bald.

Sonntag, 22. Februar 2015

Auf die Bremse getreten ...

... für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden.

Zuerst war diese Ruhe hier und da ungewollt. Der Liebste wurde vor 3 Wochen krank, mit hohem Fieber und allem was zu so einer schönen Grippe dazu gehört. Der Zwerg entschied sich just zu diesem Zeitpunkt mal wieder einen Wachstumsschub hinzulegen und uns mit viel Gebrüll und schlechter Laune den Tag zu versüßen. Ruhe brachten da nur lange ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft. Da schlief der Kleine ausdauernd. Ich verbinde das dann immer gern mit der Erledigung von Besorgungen. Aber wehe wir sind dabei auch allzu lang in einem warmen Geschäft, da ist er dann schnell wieder munter. Da blieb keine Zeit für bloggen oder anderes.

Als es dann dem Liebsten so halbwegs wieder besser ging, legte es mich flach. Auch mit Fieber und Co. Im Gegensatz zum Mann legte sich bei mir alles auf Hals, Stimme und Gliedmaßen. Ich ging tagelang wie eine alte Oma, konnte kaum Treppen steigen und das bei einer Maisonettewohnung. Und zu allem übel hatte meine Hausärztin ausgerechnet zu der Zeit wo es mir so dreckig ging Urlaub. Also suchte ich Rat bei meiner Hebamme und bekam von ihr den Tipp alles schön mit Hausmitteln kurieren und das Bett hüten. Stillen durfte und sollte ich weiterhin. Allerdings habe ich dann doch in der Woche wo es mir so schlecht ging zweimal eine halbe Paracetamol genommen, aber auch nur weil das Fieber nicht runter wollte bzw. wieder hoch kletterte. Der Zwerg blieb während wir so rumkränkelten zum Glück gesund. Trotzdem bekam er bei der U4-Untersuchung nur die 2. Rota-Impfung, die zweite 6-fach-Impfe hat die Ärztin wegen dem familiären Infekt verschoben.

Zum krönenden Abschluss des Ganzen gab es für mich dann noch eine verrenkte rechte Halsseite dazu. Irgendwie musste ich mich beim liegendstillen blöd bewegt haben. Hölle waren das Schmerzen. 
Ja und dann als ich wieder so halbwegs fit auf den Beinen war, zu Beginn der letzten Woche, gab es die Quittung auf der Waage und deshalb muss ich nun auf die Bremse treten.


Ja ihr seht richtig ... da stehen ungesunde 44,6 kg und das bei 167 cm Körpergröße. Gewogen mit Schlafkeidung und vollem Stillbusen, aber schon nach der Toilette. Zum Nackiggewicht dürfen also bestimmt noch mal gutes Kilo abgezogen werden. Den BMI braucht ich da nicht mehr auszurechnen. Ich war schon immer im Untergewicht, selbst zum Ende der Schwangerschaft habe ich es nicht in den Normalbereich (ca 63 kg) geschafft. Trotzdem ist das nun weniger als vor der Schwangerschaft und wir haben uns schon vor der Geburt gesagt, wenn ich wieder so wenig wiegen sollte, dann hör ich auf mit dem stillen. Ob es nun Hebamme und Co passt oder nicht, aber es ist meine Gesundheit.

Tja. Nun ist das Stillen ja praktisch und ich liebe diese Nähe zu meinem Kleinen dabei, auch wenn es manchmal schon nervte. So von heut auf morgen abstillen will ich deshalb nun auch nicht. Zufüttern mussten wir ihn sowieso schon seit Tagen, da ich ihn einfach nicht mehr satt bekam und nach fast 3 Wochen stillen im 1,5-2 Sunden-Takt auch mit den Nerven fertig war. So bekommt er nun tagsüber die Flasche mit PRE-Milch und nachts stille ich ihn noch weiterhin. Tagsüber wird nun die Muttimilch abgepumpt und eingefroren. Wir werden dann die eingefrorene Milch für den Milchbrei verwenden. Ich erhoffe mir dadurch auch ein sanftes abstillen ohne Medikamente oder ähnlichem. Mal schauen ob so die Kilos wieder kommen oder nicht. Denn ein richtiges nicht mehr stillen ist es ja nun auch noch nicht. Aber wir sind auf dem Weg dahin. Und ich weiß für den Notfall kann ich den Zwerg z.B. unterwegs noch anlegen. Kraft schenkt mir die momentane Lösung aber trotzdem, denn Flasche geben kann der Liebste auch und er macht es sogar sehr gern. Damit wurde ich ja nun ein bissl sehr verwöhnt in der Krankenzeit. Hoffentlich ist der Zwerg dann auch lieb zu mir beim Flasche geben, wenn der Papa ab morgen wieder arbeiten geht. ;-)

Selfie. :-)

So sieht es nun aus bei uns. Wir haben nun nach 3 Wochen unsere Kraft langsam wieder. Der Zwerg ist auch nicht mehr so sehr auf Schreien aus, außer er ist hungrig. Er hat in dieser kränklichen Zeit bei uns viel neues gelernt und macht uns damit glücklich, auch schläft er jetzt wieder besser und mehr. Auch wenn so ein Wachstumsschub bei den Kleinen echt anstrengend ist, aber die neu gelernten und entdeckten Fertigkeiten sind toll. Der Kleine wird groß und mobil.

Ich bin in der letzten Woche sogar schon wieder an die Nähmaschine gekommen und konnte etwas kleines Neues für den Zwerg in der nächsten Kleidergröße nähen. Wenn die momentan noch anhaltende Müdigkeit dann hoffentlich auch irgendwann weg ist, wird es bestimmt wieder mehr. Pläne gibt es dazu schon im Kopf. Hier im Blog wird es dann auch wieder etwas mehr zu lesen geben. Bis dahin dauert es noch etwas und soviel wie im Januar wird es bestimmt nicht wieder so schnell, aber es wird. Versprochen.

Ich hoffe ihr habt bis hier her durchgehalten mit lesen. Fast wäre es noch mehr an Text geworden. 
Bis dahin. 
Bleibt alle schön gesund und munter.

Mittwoch, 6. November 2013

4 Jahre Blog - Ein Blick zurück und einer nach vorn.

Seit 4 Jahren blogge ich nun schon. Eine lange Zeit und niemals hätte ich gedacht, das ich so lange durch halte. 
Ich habe dem Blog damals den Namen "Saxony Girl" verpasst, weil er einfach zu mir passt. In Sachsen geboren und aufgewachsen, noch immer lebe und arbeite ich hier und werde es auch hoffentlich weiterhin tun. Denn ich kann mir keinen schöneren Ort vorstellen. Heimat bleibt Heimat.

Damals vor 4 Jahren gab ich dem Blog den Untertitel "Aus de Leben von a säggs'schen Mädel", was auch immer noch Programm ist. Zwar heute weniger als damals, aber das hat mehr mit den Veränderungen im Leben zu tun. Neue Hobbys, Änderungen im Berufsleben und und und. Aber das kennen viele von euch ja bestimmt auch. Das Leben ist halt kein Wunschkonzert und es gibt Hochs, es gibt Tiefs und doch rappelt man sich irgendwie wieder auf.

Zu Beginn der Bloggerei habe ich ich über alles mögliche gebloggt, da gab es keine richtige Richtung und Struktu. Das hat sich mittlerweile geändert und soll sich in kommender Zeit auch wieder ein bisschen mehr ändern. Momentan überlege ich welche Struktur, Richtung und Stil ich meinem Blog weiterhin geben möchte. Ich beneide ehrlich gesagt jeden Blogger, der eine feste Struktur und Richtung in seinem Blog hat. Ganz inspirierend finde ich zum Beispiel diese Blogs hier und hier.
Allerdings möchte ich mich auch nicht so sehr in eine Richtung festlegen. Fakt ist: Mein Blog-Untertitel soll wieder mehr Gewicht bekommen. Das Leben, mein Leben und alles herum. Was ich mache, plane, vorhabe und was mich beschäftigt. Spätestens ab 2014 will ich dieses Konzept umsetzen.

Die Näherei und die Dresdner Näh-Blogger bleiben, trotz aller Veränderungen, ein wichtiger Bestandteil hier, denn ich kann mir das Leben ohne beides ehrlich nicht mehr vorstellen. Beides ist für mich eine Erfüllung neben dem beruflichen Alltag und dem Ganzen drum herum. Außerdem trägt es viel zur mentalen Entspannung bei und macht mich glücklich.

So und nun seit gespannt was hier weiterhin passiert. Es wird auch wieder eine Verlosung zum heutigen Blog-Geburtstag geben. Nicht sofort, aber spätestens zu Beginn des neuen Jahres. Momentan steht hier nämlich wieder das Lernen im Vordergrund, denn in wenigen Wochen ist wieder Prüfungszeit.



PS: Habt ihr schon meinen neuen Blog-Header gesehen. Eine der ersten Veränderungen hier. Ich hoffe er gefällt euch.

Sonntag, 6. Januar 2013

Was bringt 2013 ???

Hoffentlich viel davon ...
Interessantes, Aufregendes, Neues, Gewohntes, Einmaliges, Verrücktes, Frohes, Glückliches, Schönes, ...

Aber bestimmt auch ...
Unerwartetes, Nicht-haben-wollendes, Unschönes, Schwieriges, Trauriges, ...

Ich lasse mich überraschen.
Jedoch weiß ich jetzt schon einiges, was 2013 passieren wird bzw. was ich machen werde.

2013 werde ich ...
... mit dem besten Freund in den Skiurlaub fahren - schon bald gehts hier hin *freu*...
... wieder die Mädels vom Dresdner Näh-Blogger-Cafe monatlich treffen - *juhu* - sofern ich Zeit habe ;o) ...
... die Nähmaschine wieder schnurren lassen ...
... den Stoffmarkt besuchen ...
... ein bissl am Blogdesign arbeiten - also nicht wundern, wenn es hier ab und zu anders aussieht...
... mit der lieben Kollegin/Freundin mal wieder ins Kino gehen ...
... viele Prüfungen bei der berufsbegleitenden Ausbildung bewältigen müssen - im Mai, August, November und Dezember ...
... weiter daheim ausmisten - zu meinem Flohmarkt-Blog gehts hier lang ...
... mich selber auf den Flohmarkt in Dresden stellen und mein Zeug verkaufen - so ist jedenfalls der Plan ...
... hoffentlich interessante Bücher lesen  - zur Zeit das hier und auf dem Handy hab ich jetzt auch ne Kindle-App ... 
... Omis 80. Geburtstag feiern ...
... mir wieder viele viele Gedanken & Sorgen über alles Mögliche machen - doofe Angewohnheit ...
... und ... und ... und ...

... und was erwartet ihr von 2013?
Berichtet doch auch in eurem Blog darüber. Ich lese gespannt mit.

Vielleicht mache ich so eine Auflistung jetzt jeden Monat, so wie es Frau Frische Brise jeden Monat macht. Immer wieder interessant das zu lesen.

Sonntag, 12. Februar 2012

Sonntagssong

Ich möchte heute einmal an dieser Aktion teilnehmen, die ich schon auf vielen Blogs gesehen habe.
Sonntags einen Song zu posten, den man besonders mag.

Aus leider traurigem Anlass wähle ich heute Whitney Houston mit "One Moment In Time".
Das Lied wurde zu den Olympischen Spielen 1988 in Seoul veröffentlicht und ich finde es einfach nur wundervoll. Es gehört zu meinen absoluten Lieblingsliedern.


Rest in Peace

Samstag, 11. Februar 2012

Mal kurz meld

Ich lebe noch.
Jaja ich weiß lange nix mehr geschrieben. Gab auch nichts Berauschendes zu berichten. 
Meinem Finger geht es soweit ganz gut, nur unterm Nagel ist er noch blau. Das Wimpelfreundebuch habe ich endlich fertig ausgefüllt und muss nun noch nach der nächsten Adresse fragen. Ich habe mich dafür entschieden, es an die Näherin von Wimpel Nr. 15 weiter zu reichen.

Die letzten 2 Wochen waren persönlich nicht so toll. Auf Arbeit gab es viel zu tun, hinterher war ich meist ziemlich ko, so das ich daheim meist auf dem Sofa eingeschlafen bin. Mir ging es auch zeitweise gesundheitlich nicht gut, was die Waage gleich wieder bestrafte und weniger Kilos anzeigte. :-( Ich hoffe sehr sehr, das ich irgendwann in den nächsten Wochen/Monaten einen positiven Kurbescheid im Briefkasten liegen habe. Selber scheine ich die Gewichtskurve nach oben anscheinend nicht hinzubekommen.

Die nächsten Tage werden dann auch nicht einfach, denn es gab in der engen Verwandtschaft einen Todesfall und das bedeutet Anfang nächster Woche wird eine Beerdigung besucht. Keiner mag so was, ich besonders nicht, da bei mir dabei die Gedanken an mein verlorenes ungeborenes Kind wieder hochkommen. Aber ich will stark und tapfer sein.

Bis bald.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Worldwide Candle Lighting® 2011 - Kerzenleuchten für Sternenkinder

Infos dazu hier. 

Heute 19°° Uhr habe ich eine Kerze am Fenster angezündet, in stillem Gedenken an mein Sternenkind.


Viele von euch haben sicherlich bemerkt, das es in den letzten Monaten ruhiger war im Blog. Vor allem im Sommer war hier, bis auf wenige Ausnahmen, sogar fast gar nix los. Das alles hatte seinen Grund und den möchte ich euch nun endlich verraten.
In diesem Sommer hatte ich eine Fehlgeburt. Obwohl die Schwangerschaft nicht geplant war, hatte ich mich dann doch, je länger ich schwanger war, auf das Kind gefreut. Aber es sollte nicht sein und ich habe immer noch ziemlich damit zu kämpfen. Mal gibt es gute Tage und mal Schlechte. Vor allem an die kommende Zeit Ende Januar darf ich gar nicht denken, denn dann wäre der eigentliche Geburtstermin.
Doch die Gedanken komplett davon abwenden möchte ich nicht, denn es ist nun ein Teil von meinem Leben und damit muss ich leben. Und ein jeder, der diese Erfahrung leider auch schon machen musste, weiß wovon ich rede.
Aber ich schaue positiv in die Zukunft und hoffe sehr, vielleicht irgendwann auch so einen kleinen Wurm in meinen Armen halten zu können.


Das war jetzt also mal etwas persönlicheres hier, was aber mal sein musste.
Bis demnächst.

Sonntag, 8. Mai 2011

Für alle Mamas

Für alle Mamas auf der Welt, besonders für meine Mama und meine Schwester.
Was würde man bloß ohne euch tun.


Freitag, 18. März 2011

Pssst . . . . . . .


Sonntag, 3. Oktober 2010

"Wir sind ein Volk" - 20 Jahre Deutsche Einheit


Dieser Satz aus der heutigen Rede von Bundespräsident Christian Wulff trifft es genau. Wir sind ein Volk, egal ob West, ob Ost. Es ärgert einen, wenn es immer noch Menschen gibt, die einen Unterschied zwischen Ost und West machen. Das ist doch egal. "Ossis" arbeiten und leben jetzt im "Westen", "Wessis" arbeiten und leben jetzt im "Osten". Und alle, ok die meisten, sind damit glücklich. Für die heutige Jugend ist die Einheit Deutschlands sowieso Normalität. Für sie gab es keine DDR oder BRD, für sie gibt es nur Deutschland, einen Staat mit hohem Ansehen in der Welt.

Ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen. An diese Zeit habe ich schöne Erinnerungen und möchte sie auch nicht missen. Wenn mich heute jemand fragen würde, ob ich lieber im Westen aufgewachsen wäre, würde ich klar mit NEIN antworten.
Meine Kindheit in der DDR war wunderschön und ich hatte alles was ich brauchte. Sie war bunt, einfallsreich und fröhlich, nicht grau und eintönig wie manch einer im Westen vielleicht immer dachte. Wir erlebten viel und hatten unseren Spaß dabei. Zwar anders als die Kinder in der BRD, aber eben typisch für uns und das vermisse ich heute ehrlich gesagt manchmal sehr. Nicht nur für mich, sondern für alle.

Zur Zeit der Einheit war ich 9 Jahre alt und kann mich daran kaum noch bewusst erinnern. Das Einzige was bei mir hängen geblieben ist, waren die ganzen Veränderungen in den folgenden Monaten. Auf einmal war alles anders, in der Schule, beim Einkaufen mit Mama und einiges mehr. Vieles was es damals gab, gibt es heute nicht mehr. Das ist schade, denn nicht alles war schlecht am Leben in der DDR. Doch haben wir auch viel Neues bekommen, was heute niemand mehr missen möchte.

Die Einheit hat wieder zusammengeführt, was seit jeher zusammen gehörte. Wir alle sind Deutschland.
Enden möchte ich heute mit einem Zitat von unserem Bundespräsidenten,
"Dieses Land ist unser aller Land" und darauf sollten wir stolz sein.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Änderungen im Blog


Ich werde ab heute im Blog zweisprachig schreiben. Zwar habe ich mittlerweile einen Übersetzter-Button eingebaut, der scheint aber meist übersehen zu werden. Deshalb ab heute zweisprachig - deutsch und englisch. So finde ich vielleicht mehr Leser. Grammatikfehler bitte ich zu übersehen. ;o)
Den gestrigen Post habe ich nachträglich übersetzt.

From now I will write on the blog in two languages. Although I have now installed a translator button, which appears to be mostly overlooked. Therefore, from now bilingual - German and English. Perhaps I will find more readers. Please overlook grammatical errors.
The yesterday's post I have translated afterwards.
 

Sonntag, 17. Januar 2010

Gedanken zum Sonntag



Heute nicht meine eigenen, sondern die von Bild-Kolummnist Peter Hahne. Geschrieben in der Kolumne "Gedanken zum Sonntag" in der "Bild am Sonntag" vom 17.01.2010.

"Über unsere tägliche Gier und das Elend der anderen"


" Wenn wir nach einer Steigerungsform von „nichts“ suchen, in Haiti ist sie jetzt zu finden. Dieses geschundene Land und seine geplagte Bevölkerung stehen vor dem Nichts. „Wir haben viel zu wenig von allem“, sagt ein Arzt in die TV-Kameras, der ohne Strom und Wasser unter einem Zeltdach am Straßenrand Notoperationen ausführen muss.

„Wir haben nichts, worauf wir aufbauen können“, klagen Überlebende. Es fehlt erst recht das Wichtigste, was der Mensch zum Leben braucht: Wasser.

Und ich stehe ein paar Tausend Kilometer entfernt vor dem Getränkeregal im Supermarkt und sehe neben Bier, Cola und Säften Dutzende von Wassersorten aus aller Herren Länder, medium, still, classic, natur, mild . . .

Der letzte Mineralwasser-Test der Zeitschrift „Öko-Test“ präsentierte 149 Sorten, viele von weit her und lächerlich teuer. Und viele Menschen in Haiti haben keinen einzigen Tropfen zum Überleben, keinen! Natürlich ist der Großeltern-Spruch, der uns Kinder zum Aufessen ermahnte, Unsinn: „Iss deinen Teller leer, die Kinder in der Dritten Welt müssen hungern.“ Genauso wenig ist Haiti damit geholfen, wenn wir uns kein keimfrei abgefülltes Mineralwasser mehr leisten. Schlimm ist jedoch, dass wir bei allem, was wir uns gönnen können, noch so schrecklich unzufrieden und undankbar sind. Wir sind neidisch auf das, was andere besitzen und wollen immer mehr, obwohl wir alles haben. Während uns die Gier zerfrisst, haben andere nicht genug zum Überleben.

"Als ich jammern wollte, keine Schuhe zu haben, sah ich jemanden, der keine Füße hat“, rückt eine afrikanische Weisheit die Prioritäten zurecht. Sich darüber Gedanken zu machen, und dieses Denken zum Danken werden zu lassen, sollte der Schock über die Schreckensbilder aus der fernen Karibik mindestens in uns auslösen.Wir können mit Spenden helfen, klar. Vielleicht auch bei der nächsten Gehaltserhöhung, die ausbleibt, oder der Reise, die wir uns gerade mal nicht leisten können. "
 
Also liebe Leute, Blogger und Leser
 
So gehet in euch und denkt über diese Worte nach. Mich haben sie jedenfalls sehr nachdenklich gemacht, über das eigene Leben und das Glück hier in Deutschland zu sein, wo es doch friedlich und ruhig ist. In jeder Hinsicht.